New Yorks Natur
Bekannt ist der Bundesstaat vor allem für New York City, aber der Rest des Staates ist von der Natur geprägt. Große Bergketten, wie die Catskills oder die Appalachen und auch Wasser spielen eine große Rolle im Bundesstaat. Der circa 500 km lange Hudson River bildet nur einen kleinen Teil der Flüsse und Bäche, die insgesamt 84.000 km lang sind. Neben einer 200 km langen Atlantikküste besitzt New York einen circa 930 km langen Küstenabschnitt an den Großen Seen. Aber es gibt auch sehr viele kleine Seen und natürlich sind die gigantischen Niagarafälle nicht zu vergessen!
Die drei riesigen Wasserfälle liegen an der Grenze zwischen Kanada und der USA und werden seit 1885 im Niagara Falls State Park geschützt. Wenn die 3.160 Tonnen Wasser, die pro Sekunde in die Tiefe stürzen, im Winter gefrieren, erwartet Euch ein phänomenaler Anblick.
In der letzten Eiszeit sind die Finger Lakes entstanden, die von oben betrachtet aussehen wie Finger. Die Region in der Nähe des Ontariosees bietet zwischen wunderschönen Orten, Wäldern und Wein alles an und ist sehr vielseitig. Am Moränensee liegt das Montezuma National Wildlife Refuge, das einen Rastplatz von Zugvögeln schützt und der Seneca See wurde früher aufgrund seiner 135 m Tiefe als Teststelle für U-Boote genutzt.
In New Yorks Natur können Sie eine Vielzahl an Vögeln beobachten, beispielsweise in der Braddock Bay, eine kleine Bucht am Ontariosee. Hier führt ein Wanderweg durch ein Vogelreservat direkt am Ufer des Sees. Im Great Swamp Conservancy Trail, einem Sumpfgebiet am Lake Oneida, sind neben Vögeln auch viele verschiedene Insekten zu sehen. Seltene Tier- und Pflanzenarten leben im Albany Pine Bush Preserve und auf einer Flusskreuzfahrt können Sie die wunderschöne Laubverfärbung in der Landschaft um den Hudson River sehen.
Großstädte, kleine Dörfer, Wälder, Weingüter, unzählige Outdoor-Aktivitäten und natürlich der Hudson River, all das gibt es im Hudson Valley! Vor allem im Dutchess County können Sie auf dem Fluss Segeln, Kayak fahren oder Angeln. Adrenalin-Junkies können einen Rundflug oder eine Motorradtour machen. Wer es lieber ruhiger angehen möchte, kann Wandern, Golfen oder einen Park besuchen. Aber auch Fahrrad fahren, Reiten oder Schießsport sind in dieser Region möglich.
Auch der Appalachian Trail führt durch New York und das Hudson Valley. Der Wanderweg, der durch 14 US-Staaten führt, ist sehr beliebt bei Besuchern und Einheimischen.
Im Letchworth State Park befindet sich der „Grand Canyon des Ostens“, der für seine Naturschönheiten bekannt ist. Klippen, Schluchten und Wasserfälle können hier ebenfalls aus der Luft in einem Heißluftballon bestaunt werden.
Die beste Reisezeit für New York ist von Mai bis September, dann liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 20 °C und 28 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer durchschnittlichen Temperatur 28 °C, während die Durchschnittstemperatur im Januar nur bei 2 °C liegt.