MESO Reisen GmbH

Yukon & Northwest Territories - Reise bis an das Arktische Meer

Whitehorse - Skagway - Haines - Haines Junction

pro Person im DZ
ab 3.239 €

Reisebüro Berlin:
Mo - Fr: 9 - 20 Uhr & Sa: 10 bis 13 Uhr

Reisebüro Leipzig:
Mo - Fr: 9 - 18 Uhr & Sa: 10 bis 12 Uhr

Terminvereinbarung dringend empfohlen!

Yukon & Northwest Territories - Reise bis an das Arktische Meer

Lust auf Kanadas neuesten Roadtrip? Die neue Allwetterstraße, die den Dempster Highway auf 137 Kilometern von Inuvik nach Tuktoyaktuk bis an den Arktischen Ozean verlängert ist nun endlich eröffnet. Es ist die erste ganzjährig befahrbare Straße zum Arktischen Ozean und damit die erste, die Kanadas Küsten auf dem Landweg miteinander verbindet. Ein spannendes Abenteuer!

Allein die Fahrt auf diesem einzigartigen Highway ist ein episches Erlebnis durch ein völlig unerschlossenes Gebiet, das von einer meist zugefrorenen Landschaft aus Seen und Flüssen geprägt ist. Am Ende der Straße wartet eine arktische Gemeinde, die wilder und unberührter kaum sein könnte: Tuktoyaktuk.

Stetiger Begleiter auf der Fahrt zum Nordpolarmeer sind die seltsamen und zugleich wunderbaren Pingos der arktischen Küste, die wohl zu den beliebtesten Besonderheiten des Nordens zählen. Ein Kern aus Eis lässt die hochaufragenden Bergkuppen am Ufer der Beaufortsee anschwellen und die flache Tundra überragen. Der zweitgrößte Pingo der Welt ist der 49 Meter hohe Ibyuk vor den Toren Tuktoyaktuks. Das kleine Städtchen, das von seinen Bewohnern liebevoll „Tuk“ genannt wird, liegt direkt am Ufer des arktischen Ozeans– und der hat es in sich!  Fast neun Monate des Jahres ist er mit Eis bedeckt. Auch mitten im Sommer überschreitet seine Temperatur nur knapp den Gefrierpunkt. Er ist Heimat für BelugawaleRobben und Dutzende von Zugvögeln. Tuk liegt nördlich der arktischen Baumgrenze, d.h. rund um die Gemeinde ist meilenweit nur nördliche Tundra zu sehen. Trotz allem sind einige Ufer Tuktoyaktuks mit einem Gewirr von Treibholz übersät. Denn wenn der wasserreiche Frühling kommt, werden viele Bäume am Ufer des Liard und des Mackenzie Rivers entwurzelt und von der Flussströmung mitgerissen, um sich schließlich in den geschützten Buchten der Beaufortsee zu verfangen. Die Menschen in Tuk lebten daher schon immer in der einzigen arktischen Gemeinde mit einer natürlichen Holzquelle, so dass sie sich bereits früh Grassondenhäuser anstelle traditioneller Iglus bauten. Mitten in Tuktoyaktuk wurde ein solch authentisches Grassondenhaus rekonstruiert, das heute zu einem Besuch einlädt. Auch wenn Tuk heutzutage Häuser im „südlichen Stil“, einen Flughafen und Internetanschluss hat, so sind die alten Traditionen hier doch immer noch ein allgegenwärtiger Teil des Alltagslebens. Lokale Anbieter ermöglichen kulturelle Führungen durch die Gemeinde und die umliegenden Gebiete. Besonders empfehlenswert ist es, einen Besuch rund um die alljährlich stattfindenden Festivitäten Tuktoyaktuks zu planen. Jeder Wechsel der Jahreszeiten – egal ob im Sommer, Winter, Frühjahr oder Herbst – wird in der Gemeinde gefeiert. 

Reiseinformationen

  • ab/an Whitehorse
  • Mietwagenrundreise
  • Whitehorse - Skagway - Haines - Haines Junction
  • Inklusive Mietwagen
  • 15 Tage / 14 Nächte
  • Reisecode EPICYTuNWT#3253

Hinweise & Angebote

Reiseablauf

Erst zum Zeitpunkt der Anfrage entscheidet sich, ob die Tour von Whitehorse nach Inuvik oder von Inuvik nach Whitehorse durchgeführt wird. Aufgrund eigens ausgehandelter Einwegmieten-Specials mit dem Mietwagenanbieter Driving Force, entscheidet sich dies dann entsprechend der Mietwagenverfügbarkeiten am jeweiligen Ort. Der Inlandsflug ist dann entsprechend in die eine oder andere Richtung inklusive.

Leistungen

Leistungen

  • 14 Nächte in genannten Mittelklasse Hotels (o.ä.)
  • Midsize SUV oder Large SUV inkl. unlimitierter Kilometer, Premium-Versicherung & Einwegmiete von Driving Force
  • Flug von Inuvik nach Whitehorse (oder umgekehrt)
  • Ausführliche Reisebeschreibung mit Ausflugtipps
  • Reiseführer Yukon

Nicht enthaltene Leistungen

  • Langstreckenflüge
  • Mahlzeiten
  • Transfers
  • Optionale Ausflüge

Reiseverlauf

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Tag 1-2:  Ankunft Whitehorse

Whitehorse ist die Hauptstadt des Yukon Territoriums. Rund 27.000 Einwohner zählt das kleine Städtchen am Yukon River, in dem es vieles zu sehen gibt. Neben zahlreichen Museen ist es ein Muss, den bekannten Schaufelraddampfer S.S. Klondike zu besuchen, und über dessen ruhmreiche Zeit und den Klondike Goldrausch zu erfahren. Auch der Miles Canyon, der vor dem Bau des Staudammes des heutigen Schwatka Lakes die White Horse Rapids beheimatete, ist ein Besuch wert. Neben der eindrucksvollen Landschaft, u.a. mit Basalttürmen, lohnen sich Spaziergänge rund um den Miles Canyon und entlang des Yukon Rivers. Nur 20 Minuten außerhalb von Whitehorse befindet sich das Yukon Wildlife Preserve, ein Wildgehege mit vielen Tieren des hohen Nordens. Man kann dieses natürliche Refugium zu Fuß oder auch mit einem Tourbus erkunden. Nur einen Katzensprung davon entfernt befinden sich die Takhini Hot Springs, die zum Entspannen in dem warmen, mineralhaltigen Quellwasser einladen. In einem der zahlreichen Restaurants in Whitehorse kann man den Tag bei einem leckeren Essen ausklingen lassen.

 Mittelklasse Hotels: Raven Inn

Tag 3:  Skagway

Auf dem Weg in die Goldgräberstadt Skagway gibt es viele Highlights. Dazu gehört unter anderem der Emerald Lake, der bekannt ist für seine durch Gletschersedimente und dem Sonnenschein entstehenden wunderschönen Türkistöne des Wassers. Die Carcross Desert, die als die “kleinste Wüste der Welt” bekannt ist, folgt nur kurze Zeit später. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen kleinen Stopp einzulegen und ein paar Schritte in dem feinen Sand zu gehen. Die Sanddünen sind ebenso wie der Emerald Lake ein schönes Fotomotiv. Die kleine Siedlung Carcross hat durch sein bekanntes First Nation Kunsthandwerk einiges zu bieten. Die Carcross Commons ist ein kleines First-Nation Dorf, in dem man neben einem sehr guten Cafe auch viel Handwerkskunst entdecken und erwerben kann. Zudem sollte man in Carcross auch einen Abstecher zum geschichtsträchtigen Bennett Lake machen, der mit einem feinen Sandstrand überrascht. Auf dem weiteren Weg Richtung Skagway bieten sich viele Stopps am Straßenrand an, um die eindrucksvolle Landschaft mit ihren Bergen und Seen zu bestaunen, und die unvergesslichen Momente zu fotografieren. Der White Pass, zwischen der Kanadischen und Amerikanischen Grenze, ist landschaftlich etwas ganz besonderes. In Skagway am Pazifik angekommen, gibt es einiges zu erkunden. Neben der historischen Innenstadt, die zahlreiche Souvenir-Shops und andere Einkaufsmöglichkeiten bietet, sollte man auch einen Abstecher zum Goldrush Friedhof machen, ein Zeitdokument aus der Zeit des Großen Klondike Goldrausches. Nur wenige Gehminuten vom Friedhof entfernt gelangt man an die Lower Reid Falls, die man gesehen haben muss, wenn man Skagway besucht.

 Mittelklasse Hotels: Westmark Inn Skagway
  ca. 180 km  ca. 3 Stunden

Tag 4:  Haines

Die Fahrt ins Küstenstädtchen Haines dauert mit der Fähre nur eine knappe Stunde. Nach der Ankunft bleibt noch genügend Zeit, Haines und seine Umgebung in wunderschöner Natur zu erkunden. Dazu gehört unbedingt auch der Chilkoot River und Chilkoot Lake. Der Fluss ist zu Zeiten der Lachswanderung ein beliebtes Ziel für Bären. Die zum Laichen Fluss aufwärts ziehenden Fische sind ein wichtiger Nahrungsbaustein für die Fettschicht, die sich die Bären für die lange Winterruhe anfressen müssen. Auch hier gilt, Kamera und ein gutes Objektiv sind fast schon Pflicht. Ebenso ein Besuch wert ist der Chilkat State Park mit tollen Spazier- und Wandermöglichkeiten, sowie grandiosen Ausblicken auf die beeindruckende Gletscherwelt rund um Haines. Wer frischen Fisch mag, sollte sich am Abend in einem der Restaurants nicht die Chance nehmen lassen, die Vielfalt der Speisekarte auszutesten.

 Mittelklasse Hotels: Halsingland Hotel
  ca. 30 km  ca. 1,5 Stunden

Tag 5-6:  Haines Junction

Von Haines führt uns die Reise weiter auf der Haines Road nach Haines Junction. Dieser Highway ist eine der schönsten Panoramastraßen der Welt. Zahlreiche Fotostopps werden nötig sein, um diese Eindrücke festzuhalten. Auf dem Weg nach Haines Junction bietet sich auch ein Stopp bei den Million Dollar Falls an. Der Wasserfall ist Teil eines Campingplatzes, der wundervoll gelegen ist und der zu Zeiten des Baus der Haines Road ein Camp für die Arbeiter war. Auch auf diesem Abschnitt unserer Reise trifft man viel "Wildlife" an. Nicht selten grasen am Straßenrand Bären, streifen Luchse durchs Gebüsch oder spielen Füchse an ihren Bauen. In Haines Junction, dem Eingangstor zum Kluane Nationalpark, dem viertgrößten Nationalpark Kanadas, überdies UNESCO Weltnaturerbe, bietet sich bei entsprechend guter Witterung ein Rundflug über dessen Eisfelder an. Die massive, den Gast nachhaltig beeindruckt zurücklassende Bergwelt, beheimatet das größte nicht-polare Eisfeld der Erde. Etwas, dass man gesehen haben muss. Der Park selbst lädt zu Wanderungen und zu Erkundungen der Landschaft ein. Im Visitor Information Centre erhält man neben zahlreichen Informationen rund um den Park und das Eisfeld auch Tipps für die Wanderungen.

 Mittelklasse Hotels: Alcan Motor Inn
  ca. 240 km  ca. 3 Stunden

Tag 7:  Beaver Creek

Der Alaska Highway nach Beaver Creek hält einige Überraschungen parat. Dazu zählen unter anderem das Sheep Mountain Visitor Info und der Kluane Lake mit seiner besonderen, einem Naturereignis geschuldeten jüngeren Geschichte, sowie die grandiose Aussicht auf die Bergwelt des Nationalparks. In Burwash Landing gibt es das wahrscheinlich schönste Museum im Yukon. Hier werden Exponate der wilden Tiere des Yukons ausgestellt. Der Besuch des kleinen Museums lohnt sich auf alle Fälle.

 Mittelklasse Hotels: Discovery Yukon Lodgings
  ca. 300 km  ca. 3 1/2 Stunden

Tag 8-10:  Dawson City

Heute überqueren Sie erneut die Grenze nach Alaska und in die USA. Auf dem Weg nach Dawson City empfiehlt es sich, in Tok Pause zu machen und ein leckeres Mittagessen einzunehmen. Hier kann man auch das Auto noch einmal volltanken. Ein Stopp in der kleinen Goldsiedlung Chicken (Alaska) ist ein Muss. Hier wohnen offiziell nur noch sieben Menschen, dafür ist jedoch mächtig viel los. Die Fahrt auf dem Top of the World Highway, der erst richtig nach der erneuten Grenzüberquerung, dieses Mal zurück nach Kanada, beginnt, wird von zahlreichen Fotostopps unterbrochen werden. Die Landschaft hier ist so weitläufig, unendlich und atemberaubend. In der Goldgräberstadt Dawson City gibt es viele Attraktionen, die man unbedingt gesehen haben muss. Tagsüber ist es das geliebte und verfluchte Gold, das der Grund für zehntausende Menschen war, in den Yukon und das Gebiet des Klondikes zu kommen. Unternehmen sie eine Fahrt in das Bonanza Tal und besuchen sie den Discovery Claim, den Platz, wo im Jahre 1896 das erste Gold gefunden wurde. Auf dem Weg dorthin passieren sie den Claim 33, der gegen eine geringe Gebühr eine Einführung in die Kunst des Goldwaschens anbietet. Ebenso bietet sich ein Stopp bei der Dredge Nummer 4 an, einer riesigen Goldsuch- und Waschmaschine aus Holz und Metall, die auch ein Vorgänger der Schaufelradbagger sein könnte. Auch sollte man nicht auf einen Besuch des Midnight-Domes, dem Hausberg von Dawson City, verzichten. Die Aussicht auf den Yukon & Klondike River und auf die Stadt ist es wert. Am Abend führt kein Weg an dem ältesten Casinos und der Tanzhalle “Diamond Tooth Gerties” vorbei. Neben dem Glücksspiel bei Roulette und Blackjet bekommen sie hier auch eine super Can-Can Show geboten.

 Mittelklasse Hotels: Downtown Hotel Dawson City
  ca. 430 km  ca. 7 Stunden

Tag 11:  Eagle Plains

Der Dempster Highway führt in die Tombstone Mountains. Dort angekommen sollten Sie das Visitor Information Centre besuchen. Zudem bieten sich zahlreiche Spaziergänge und auch Wanderungen in der Gegend an. Der Tombstone Territorial Park ist vor allem für die massiven Berge und die atemberaubenden Landschaften bekannt. Lassen Sie sich Zeit auf dem Highway und halten sie immer die Augen offen, viele wilde Tiere können ihnen begegnen. In Eagle Plains übernachten sie nur. Es ist die einzige Übernachtungsmöglichkeit auf dem Highway, verbunden mit der einzigen Tankstelle, bei welcher Sie den Mietwagen in jedem Fall volltanken müssen.

 Mittelklasse Hotels: Eagle Plains Hotel
  ca. 400 km  ca. 8 1/2 Stunden

Tag 12 - 13:  Inuvik & Tuktoyaktuk

Fort McPherson ist ein Stopp wert. Dort befindet sich ein Denkmal eines der geschichtsträchtigsten Ereignisse in Kanada, die Lost Patrol. Sie überqueren dazu zwei Flüsse mit einer Fähre, den Peel und den Mackenzie River. In Inuvik sollte man die Igloo Church besuchen, ein besonderes Bauwerk in der kleinen Stadt am Mackenzie Delta. Die Fahrt auf dem neuen, ganzjährig befahrbaren Highway nach Tuktoyaktuk ist eines der Highlights auf der Tour. Zu einem Besuch in Tuk gehört auch, dass sie mit ihrem großen Zeh in das kalte Wasser des Arktischen Ozeans eintauchen.

 Mittelklasse Hotels: Mackenzie Hotel
  ca. 360 km  ca. 7 Stunden

Tag 14 - 15 :  Whitehorse

Heute geben sie ihr Fahrzeug zurück und fliegen mit Air North zurück nach Whitehorse. Dort haben sie die Möglichkeit, die zahlreichen Shops und Bars auf der Main Street und in Downtown zu besuchen und die letzten Stunden im wunderbaren Norden zu genießen.

 Mittelklasse Hotels: Raven Inn

Termine & Preise

Alle Preise in EURO pro Person bei vorgegebener Zimmerbelegung. Preise ab:

Termin DZ
Tour mit Midsize SUV 3239
Tour mit Large SUV 3624
Aufpreis für 2 weitere Personen im gleichen Auto, mit separatem Zimmer 3404

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